Dieser Sommer hat gezeigt, dass wir wieder reisen können. Auch wenn es noch einige Einschränkungen gab, konnten unsere Touren stattfinden und die Gäste waren begeistert. Momentan sieht alles danach aus, dass wir 2022 wieder mit voller Kraft an den Start gehen können. Und wir alle haben jetzt schon unglaublich viel Lust auf die neue Saison. Was erwartet Sie im nächsten Jahr bei Boat Bike Tours? Unser Firmenchef Laurens Winkel verrät in diesem Interview, welche Neuigkeiten auf unserem Programm stehen!

Planen Sie Ihre Reise fürs Jahr 2022

 

Das Reiseprogramm für 2022 steht. Was gibt’s Neues bei Boat Bike Tours?

Wir haben ein tolles Programm für 2022 zusammengestellt. Dafür haben wir unsere bestehenden Touren weiter verbessert und an einigen neuen Projekten gearbeitet. So gibt es zwei neue Schiffe in unserer Flotte, mit denen unser Niederlande-Programm eine noch rundere Sache wird. Und in 2022 können wir unsere neue Frankreich-Reise durch den Norden des Burgund starten.

Ist die Situation jetzt anders als im vergangenen Jahr?

Ja, auf jeden Fall. Die einheitlichen Reiseregeln in der EU, die seit dem Sommer gelten, funktionieren gut. Das schafft Vertrauen. Deshalb sehen wir jetzt schon, dass sich die Leute wieder trauen, ihren Urlaub längerfristig zu planen und weiter im Voraus zu buchen. Im vergangenen Jahr hatten wir um diese Zeit noch kaum Buchungen. Jetzt sieht die Situation schon wieder ganz anders aus. Weil es auch noch einige Gäste gibt, die ihre Reise auf 2022 umgebucht haben, sind die Plätze auf einigen Schiffen sogar schon fast ausverkauft. Wer also wirklich sicher sein möchte, dass er seine Wunschreise machen kann, sollte deshalb ans Reservieren denken!

Es gibt zwei Neuzugänge in der Flotte von Boat Bike Tours. Kannst du dazu ein bisschen mehr erzählen?

Ja, es geht um zwei moderne und großzügig gebaute Schiffe: Die De Willemstad und die Poseidon. Beides sind für unsere Verhältnisse eher größere Schiffe mit Platz für 96 Passagiere. Die Willemstad ist ein besonders geräumiges und breites Schiff. Sie hat große Kabinen und auch in den Gemeinschaftsräumen ist viel Platz. Beide Schiffe haben eine moderne Einrichtung im klassischen Stil und bieten sehr viel Aufenthaltsqualität.

Sie fahren auf unseren drei wichtigsten Routen in den Niederlanden: Der Nordtour, der Südtour und der Hansetour. Eine großartige Ergänzung.

Warum sind diese drei Touren für dich die wichtigsten in den Niederlanden?

Weil die Gäste bei jeder der drei Routen eine andere Seite der Niederlande kennenlernen. Die Nordroute konzentriert sich auf Natur, Meer, Strand, authentische Fischerdörfer und historische Hafenstädte. Bei der Südroute kann man alles sehen, was zur typisch holländischen Kultur und Landschaft gehört: Tulpen, Windmühlen und die Städte, Architektur und Kunst aus dem Goldenen Zeitalter. Und auf der Hanseroute, übrigens die Lieblingsroute unserer Reiseleiter, geht es um die eher unbekannten Seiten der Niederlande: die alten Hansestädte, die Heidelandschaften und Wälder der Veluwe und das wunderschöne IJsseltal. Diese Routen lassen sich auch super kombinieren, für alle, die mehrere Aspekte der Niederlande kennen lernen möchten!

Und wie sieht es mit der neuen Frankreich-Reise aus?

Wir gehen davon aus, dass wir dank der vereinheitlichten europäischen Regeln im nächsten Jahr mit unseren Frankreichreisen wieder richtig durchstarten können. Durch die Pandemie standen nämlich in den vergangenen beiden Jahren viele Reisen außerhalb der Niederlande in der Warteschleife. Neu in unserem Frankreich-Programm ist die Tour zwischen Moret-sur-Loing und Auxerre durch den Norden des Burgund. Ein echter Genuss: Sowohl landschaftlich als auch kulinarisch!

Hinter den Kulissen hat Boat Bike Tours sich auch für mehr Nachhaltigkeit eingesetzt. Was habt ihr erreicht?

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für Boat Bike Tours. Wir haben in den vergangenen Jahren intensiv daran gearbeitet und einige entscheidende Schritte umgesetzt: Seit der Saison 2021 sind unsere Reisen klimaneutral. Dazu haben wir unseren ökologischen Fußabdruck so weit wie möglich reduziert. Um die verbleibenden CO2-Emissionen zu kompensieren haben wir in diesem Jahr zusammen mit der Non-Profit-Organisation Justdiggit ein Bewaldungsprojekt in Afrika gestartet, bei dem 6800 Hektar Waldfläche aufgeforstet werden.

Die Corona-Pandemie hat der Reisebranche und auch Boat Bike Tours das Leben schwer gemacht. Wie blickst du in die Zukunft?

Sehr optimistisch! Zum einen haben wir bei Boat Bike Tours alle superhart daran gearbeitet, unsere Reisen trotz aller Hindernisse möglich zu machen. Darum bin ich sehr stolz auf mein Team und die Besatzung an Bord. Am Ende dieser Saison bleibt das Gefühl, dass wir eine Hürde genommen haben. Wir sind noch da!
Zum anderen passt unser Reisekonzept perfekt zu den aktuellen Reisetrends. Durch Corona geht die Entwicklung immer weiter weg vom Massentourismus. Wir sind schon immer auf kleine Gruppen, persönliches Vertrauen, individuelle Erlebnisse und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Deshalb sehe ich die Zukunft positiv!

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