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Reisen, neue Welten entdecken und gemeinsam mit anderen in seiner größten Leidenschaft aufgehen: Der Musiker und Entertainer Ralph Shaw, gebucht von UkuleleAdventures.com, hat bei seinem Workshop an Bord der Leafde fan Fryslân eine ganz besondere Woche mit Segeln, Radfahren und Ukulele spielen erlebt.

Die musikalische Gruppe ist auf dem Dreimaster mit Kapitän Eelke und dem mehrsprachigen Reiseleiter Hugo über die niederländischen Flüsse, Kanäle und schließlich hinaus aufs offene Meer gereist. Zwischendurch ging es entweder auf dem Fahrrad durch Polderlandschaften und hübsche Orte, oder es wurde gemeinsam Musik gemacht. Ralph berichtet uns, welche Eindrücke er von seiner Reise mitgebracht hat und warum er ganz begeistert von dieser großartigen Kombination war.

Lieder über Radfahren, Segeln und das Wetter

Ich habe mich gut auf meine Aufgabe an Bord vorbereitet: Speziell für diese Reise habe ich, gemeinsam mit Elaine der Touren Organisatorin, ein passendes Liederbuch mit Songs über die Niederlande, Radfahren, Segeln und das Wetter zusammengestellt. Das fertige E-Book war prall gefüllt mit toller Musik und ich habe es schon vorher an alle Teilnehmer verschickt, damit sie ein bisschen üben konnten.

Schon als ich an Bord kam, war klar: Ich habe es mit einer begeisterten Reisegruppe zu tun. Alle hatten sich an Deck versammelt und waren eifrig damit beschäftigt, vor der Skyline von Amsterdam einige Lieder aus den Liederbüchern zu singen.

Gut aufgehoben bei Reiseleiter Hugo

Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, brachte die Besatzung die Räder an Land und unser Reiseleiter Hugo stellte eines nach dem anderen so ein, dass es perfekt zur Größe seines Fahrers passte. Hugo war nicht nur für die Sicherheit der Radler zuständig. Für unsere einwöchige Rundreise musste er außerdem alle Radstrecken, Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Umgebung auswendig können. Und obendrein noch in drei verschiedenen Sprachen kommunizieren: Englisch, Amerikanisch und Australisch!

Die holländische Landschaft und schachspielende Katzen

Gut sichtbar mit seinem neongelben Fahrradhelm, führte Hugo also unsere erste, kurze Radtour an und unterwegs fiel mir sofort auf, das anscheinend alle Häuser in Holland eine Aussicht aufs Wasser haben. Ein großer Teil der Niederlande besteht aus trockengelegtem Meeresboden.

Aber ich hatte schon ein mulmiges Gefühl, über einem Deich zu fahren, bei dem auf der einen Seite das Meer liegt und auf der anderen Seite Häuser stehen, die einige Meter unter dem Wasserspiegel lagen. Das fühlte sich für mich absolut unnatürlich an. Wie ein Baum, der mit den Wurzeln nach oben wächst, blaue Erbsen oder eine schachspielende Katze.

Was für ein Entertainer!

Hugo, ein meisterhafter Geschichtenerzähler, hielt dann bei einem Standbild von einem kleinen Jungen an, einem Symbol für den „ständigen Kampf der Niederländer mit dem Wasser“. Viele aus unserer Gruppe kannten die Geschichte von Hans Binker, der ein Leck im Deich bemerkte und so lange seinen Finger hineinhielt, um das Wasser aufzuhalten, bis Hilfe kam.

Aber damit war die Geschichte noch nicht zu Ende. Hugo, immer noch in seinem Fahrradhelm, stürzte sich mit Leib und Seele in den dramatischen Verlauf der Ereignisse, indem er sich in voller Länge auf das Straßenpflaster warf. Dort wälzte er sich und strampelte, um den epischen Kampf des Jungen mit den reißenden Fluten nachzustellen. Wir sahen diesem Mann fasziniert zu, wie er schreiend und um sein Leben kämpfend auf dem Stadtplatzet lag und waren begeistert – was für ein Entertainer! Davon können wir auf dieser Welt noch mehr gebrauchen.

Zeit fürs Abendessen

Zurück an Bord ließen wir uns an den Tischen nieder, während der Küchenchef durch den Mittelgang schritt und unsere Geschmacksknospen mit einer verlockenden Ansprache über die Genüsse, die uns bevorstanden, in Vorfreude versetzte.

„Heut Abend beginnen wir mit einem Rote-Beete-Salat mit italienischem Parmaschinken.“

Alle in der Gruppe riefen „Oooh“!

„Als Hauptgang gibt es dann Lendenbraten….“

„Aaah“!

„Mit Karotten und gebratenem Reis und einer Champignon-Zwiebelsauce.“

Noch mehr „ooohs“ und „aaahs“.

„Und zum Nachtisch haben wir…(dramatische Pause)…SCHOKOLADENKUCHEN!“

Ein großes „Hurra“!

„Mit Himbereeis“.

Ein doppeltes „Hurra“.

„Guten Appetit“!

Dann stand er einige Sekunden grinsend und mit verschränkten Armen vor uns, bevor er wieder zurück in die Küche ging. Wir jubelten ihm nach und sangen Hey Good Lookin, What You Got Cookin’? Habe ich schon erwähnt, dass Ukulelespieler einfach großartig sind?

Nach dem Abendessen setzten wir uns zu einer Sing- und Spielrunde zusammen und freuten uns ungemein, dass wir Port of Amsterdam von Jaques Brel singen konnten, während wir tatsächlich im Hafen von Amsterdam vor Anker lagen.

Ein typischer Tag auf dem Fahrrad

Zum Frühstück gab es frisches Brot, Käsescheiben, Aufschnitt, Müsli, Joghurt, guten Kaffee und kleine Päckchen mit Schokostreuseln (ein Grundnahrungsmittel der Holländer!). Anschließend packten wir unsere Lunchpakete ein und machten uns auf zu unserem ersten Tagesausflug. Ich habe es genossen, durch die flache Landschaft zu radeln. Wo ich wohne, muss man nämlich ständig bergauf fahren.

Im Keukenhof

Nachdem wir viele Kilometer an duftenden Tulpenfeldern entlanggeradelt waren, kamen wir schließlich zum schönsten Schaufenster, das die Tulpenbranche zu bieten hat: Zum Keukenhof-Park. In den üppigen Beeten blühen und grünen sieben Millionen prächtige, frühlingshafte Zwiebelblumen, so dass geschwungene Muster und leuchtende Mosaike aus wogenden Farben entstehen.

Ich war auch von einer genialen mechanischen Musikmaschine begeistert, die alle Instrumente mit Hilfe von Papplochkarten spielte. Die Cleverness dieser Erfindung erinnerte mich an die genialen und einfallsreichen Windmühlen, die die Niederländer zur Erfüllung verschiedenster Aufgaben entworfen haben.

Die Zaanse Schans

Jeder einzelne Tag war ein Fest für die Sinne. Sogar die niederländische Architektur ist skurril. Das 12-stöckige Inntel Hotel in Zaanstad sieht zum Beispiel so aus, als hätte jemand verschiedene Häuser wie Bauklötze zu einem großen Würfel aufgestapelt. Man schaut es sich an und denkt: „War dieses verrückte Gebäude wirklich all die Kosten und Mühen wert?“

„Ja, auf jeden Fall.“ 

Im Freilichtmuseum Zaanse Schans konnten wir noch mehr Beispiele für den niederländischen Erfindergeist bewundern. Dort gab es Holzschuhe für jeden Anlass: Zum Arbeiten, für Feiertage und zum Rollschuhfahren. Und dann noch die sexy hochhackigen Holzschuhe für pikante Stunden im Schlafzimmer (Die letzten habe ich erfunden, aber hey – wäre das nicht eine Idee?)

Anschließend habe ich im Geschenkeladen ein paar knallgelbe Holzschuhe anprobiert und ich hätte sie wahrscheinlich auch gekauft, wenn ich noch Platz im Handgepäck gehabt hätte.

Zusätzliche Dimension durch die Musik

Wann immer wir Zeit dazu hatten, setzten wir uns mit unseren Ukulelen zusammen und ich gab eine der Lektionen, die ich zu verschiedenen Aspekten dieses Instruments vorbereitet hatte. Musik bringt Menschen zusammen. Es war wirklich bemerkenswert, dass sich die Leute aus der Gruppe am Anfang gar nicht kannten und  zum Schluss wie alte Freunde zusammen saßen, um Musik zu machen. Ich glaube, dass dieses gemeinsame Interesse für Musik der sowieso schon fantastischen Erfahrung noch eine zusätzliche Dimension gegeben hat.

Am Ende der Woche haben wir uns voneinander verabschiedet. Vor meinem Abflug hatte ich noch ein paar Stunden in Amsterdam, aber irgendwie fehlte mir das Gefühl, ein Schiff zu haben, auf das ich zurückkehren konnte. Bei meinen Radtouren über Brücken und durch Polderlandschaften habe ich es genossen, dass ich ein schwimmendes Hotel hatte, das mir auf meiner Strecke gefolgt ist.

Ich hoffe wirklich, dass ich das noch einmal erleben darf. Und beim nächsten Mal halte ich dann vielleicht ein bisschen mehr Platz im Gepäck frei – für ein paar knallgebe Holzschuhe!

Würden Sie auch gerne so eine Boat Bike Tour mit Ukulele organisieren? Ralph Shaw freut sich darauf, Sie zu begleiten. Besuchen Sie auch die Website UkuleleAdventures.com

Weitere Infos und Kontakt unter www.RalphShaw.ca

Über Ralph Shaw

Ralph Shaw ist ein Entertainer und Songwriter mit einer ansteckenden Spielfreude, der bereits in den USA, Kanada, Europa und Australien aufgetreten ist. Die Ukulele-Workshops von Ralph sind ein echtes Erlebnis und sie helfen Anfängern ebenso wie erfahrenen Spielern dabei, ihr Instrument und ihre Spieltechnik in den Griff zu bekommen.
Mit seinen internationalen Auftritten, fünf Soloalben, vier Lern-DVDs und zwei hochgelobten Büchern ist Ralph eine treibende Kraft des gegenwärtigen Ukulele-Booms. Er lebt im englischen Yorkshire, gemeinsam mit 7 Ukulelen, 2 Banjos, 6 Mundharmonikas und 3 musikbegeisterten Hühnern.

Mehr über Ralph Shaw finden Sie hier https://www.ralphshaw.co.uk/

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